Energieversprechen - Blog

Einkaufs-Tipp: Umweltfreundliche Onlineshops

Avatar of schmitz 29. November 2019, Service, Familienleben

Der Klassiker: Der Paketbote überreicht mir einen großen Karton, obwohl ich nur ein paar Energiesparlampen bestellt habe, die ich hier im Geschäft vor Ort nicht bekommen konnte. Die Pappverpackung ist völlig überdimensioniert und zu allem Überfluss auch noch mit reichlich Schaumstoffflocken ausgefüllt. Für meine kleine Tochter ein Heidenspaß, die grünlichen Teile durch die Luft zu wirbeln, für mich ein absolutes Ärgernis. Kennt Ihr das auch?

Nachhaltige Verpackungen

Zero Waste ist sicherlich ein hehres Ziel, an dem ich mich gerne orientiere. Die Plastikflut ist das andere Extrem, dem ich bewusst den Rücken kehren möchte. Fürs erste wäre ich schon dankbar, wenn die Verpackungen der Onlinehändler größentechnisch angemessen wären und wenn die Versandhäuser auf ökologisches Füllmaterial umsteigen würden. Zu Kunststoffflocken gibt es mittlerweile so viele Alternativen: Füllchips, die zu 100% recyclebar sind, Papierschnipsel aus holzfreien recycelten Altpapieren oder Bio-Luftpolsterfolie aus Kartoffelstärke, die komplett abgebaut werden kann. Warum also zieht der Onlinehandel in Sachen Nachhaltigkeit nicht mit, wo er sich doch prinzipiell als so fortschrittlich präsentiert?

Müll vermeiden und Ressourcen schonen

Als meine Nachbarin ein Paket bei uns abholte, kamen wir genau darüber ins Gespräch. Sie hatte sich Edelstahl-Trinkflachen bestellt, aber nicht irgendwo, sondern bei Laguna. „Denn die versenden ihre nachhaltigen Produkte CO2 neutral und plastikfrei verpackt.“

Geht doch! Tatsächlich schreiben sich das mittlerweile einige Händler auf die Fahnen und so präsentiert sich beispielsweise der Unverpackt-Laden Tante Olga aus Köln auch im Internet als Zero Waste Laden. Was das heißt? Verschickt werden alle Produkte klimaneutral, in recycelten Kartons und mit Juteschnur vertäut.
Und auch der Webshop monomeer setzt auf ganzer Linie auf Nachhaltigkeit: Alle Artikel aus den Bereichen Büro, Haushalt & Küche oder Körper & Gesicht beinhalten kein Plastik und kommen zudem ohne Plastikverpackung aus.

Nachhaltige Mission: Eine Frage der Einstellung

Es gibt sie also, die Onlineshops, die mit gutem Beispiel vorangehen und mit ihren alternativen Produkten ganz praktische Lösungsvorschläge für den Alltag bieten.

So sehr mich die Plastikflut persönlich nervt, so klar ist mir auch, dass ich unmöglich ein Leben ganz ohne Plastik führen kann. Ich versuche aber bewusst nach plastikfreien Alternativen Ausschau zu halten und sparsamer Dinge zu nutzen, die eben nicht ohne Plastik auskommen.

Nicht nur ich habe den Anspruch, mein Konsumverhalten zu ändern. Auch meine Freunde und Bekannte konzentrieren sich mehr und mehr darauf, ihren Alltag möglichst müllfrei zu gestalten und suchen nach ökologischen Alternativen – sei es, um die Umwelt zu schonen oder ganz konkret die eigene Gesundheit zu schützen.

Mit gutem Gewissen bestellen

Geht es euch so wie uns? Dann habt Ihr ja vielleicht auch schon mal nach Zero Waste Onlineshops oder nach Versandhäusern, bei denen Klima- und Umweltschutz eine wichtige Rolle spielen, geschaut. Und ausgerechnet heute, am Black Friday, an dem der Onlinehandel sein Geschäft des Jahres macht, lohnt es sich ganz besonders, das Thema Nachhaltigkeit im Hinterkopf zu behalten!

Wir sind gespannt, wie Ihr zu diesem Thema steht …

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1 Kommentare

Jenny

30. November 2019

Ich versuche gar nicht erst online zu bestellen, da auch der Versand und damit die Transportkosten nicht gut für unsere Umwelt sind. Was da täglich an Paketen ausgeliefert wird ... und auch wieder zurückgeschickt wird ... ist der Wahnsinn und oft absolut überflüssig!