Naturstrom aus Wasserkraft: Wie gelangt der Strom zu uns?

Avatar of ellermann 26. October 2018, Naturstrom

Auf den ersten Blick ist Strom erstmal Strom

Wir alle haben tagtäglich mit Strom zu tun: Das Handy klingelt uns morgens wach, der Lichtschalter im Badezimmer wird eingeschaltet, das Radio angemacht, Duschwasser aufgedreht oder die Haare geföhnt. Und das sind gerade mal die ersten Minuten einer durchschnittlichen Morgenroutine. Denn erst bei genauer Betrachtung fällt auf, wie elementar wichtig Strom für uns alle ist und wie häufig uns elektronische Geräte in unserem Tagesablauf unterstützen. Grund genug einen genaueren Blick auf die Quelle des Ganzen zu werfen: die Steckdose. Nun ja, nicht ganz. Denn die Steckdose ist nur die Spitze des Elektro-Eisbergs und der Beginn sowie gleichzeitig das Ende unserer Reise. Erfahren Sie im Weiteren, wie der Strom zu uns gelangt und ob es ein eigenständiges Ökostrom-Netz gibt.

Wie das Wasser in Skandinavien unser Licht einschaltet

Eigentlich wirkt sie ganz unscheinbar: rund, meistens weiß und ergänzt von zwei Löchern, die ihr ein etwas schüchternes Aussehen verleihen. Wie oben aber bereits erwähnt, bereichert sie zum großen Teil unseren Alltag. Und der Strom, den wir nutzen, hat auch meistens einen langen Weg hinter sich. Der Strom von Energieversprechen entsteht beispielsweise in skandinavischen Wasserkraftwerken und gelangt erst über Umwege zu uns. Die in den Kraftwerken befindlichen Turbinen verarbeiten – vereinfacht gesagt – die Bewegung des Wassers und wandeln diese so in nutzbare Energie um. In unseren Texten zur Entstehung und Funktionsweise erfahrt ihr mehr darüber. Wir bleiben beim Wasser: Denn der erzeugte Strom aus Skandinavien kommt dann tatsächlich in unseren so genannten Stromsee. Diese Analogie eignet sich sehr gut zum theoretischen Grundverständnis von den Funktionsweisen des Stromnetzes, ist in der Praxis natürlich deutlich komplexer. Und in dem See mischt sich Ökostrom einfach mal unters Volk.

Ökostrom doch nur Strom?

Vergleicht man konventionellen mit regenerativem Strom aus der physikalischen Perspektive fällt auf, dass nichts auffällt. Denn es handelt sich per Definition immer dann um Strom, wenn sich Elektronen – und diese sind immer gleich – in eine bestimmte Richtung (zum Plus- oder Minuspol) bewegen. In dem Stromsee mischen sich im übertragenen Sinn alle Stromarten (Kohlestrom, Wasserstrom, Atomstrom, Windstrom oder Sonnenenergie) aus unterschiedlichen Quellen. Genau dieser „Mix“ wird ins Netzwerk eingespeist und landet letztendlich bei uns zuhause in der Steckdose. Noch gibt es kein eigenständiges Naturstrom-Netzwerk, doch je mehr Menschen jedoch mittel- und langfristig Ökostrom nutzen, desto größer wird sein Anteil in dem Stromsee und dementsprechend die Vorteile für unsere Umwelt. Genau diesen Ansatz verfolgen wir von Energieversprechen und möchten mit Ihnen zusammen die richtigen Schritte gehen.

Smartphone und Natur im Einklang

Bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern wie Erdöl, Erdgas oder Kohle und somit der konventionellen Stromerzeugung ersteht viel CO2, das unsere Atmosphäre schädigt und die Umwelt unnatürlich stark aufheizt. Dies kann zu immer stärker werdenden Naturkatastrophen sowie Verunreinigung der Luft führen. Naturstrom, für den wir das Renewable PLUS Zertifikat erhalten haben, beugt negative Umwelteinflüsse vor und sorgt dafür, dass Sie Ihr Smartphone am Morgen ohne schlechtes Gewissen nutzen können.

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